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Eine Artikelreihe in Kooperation mit Renovabis
20 Jahre politische Wende in Mittel- und Osteuropa – wie hat sich der Kontinent durch den Fall des Eisernen Vorhangs seit 1989 verändert? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Artikelreihe, die das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost und das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis im Jahr 2009 veröffentlichen. Wenn Sie an einem der Beiträge interessiert sind, reicht ein kurzer Anruf im n-ost-Büro oder eine E-Mail. Informationen über die Kooperation von n-ost und Renovabis finden Sie hier.
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Boulevard als Westimport
von Simone Böcker, Annett Müller und Marcin Rogozinski, Sofia / Bukarest / Posen
20 Jahre nach der Wende floriert in Osteuropa der Markt für Boulevardblätter. Ihren Anteil daran haben auch westliche Verlage wie die WAZ-Gruppe oder der Axel-Springer-Verlag. Die Hoffnungen auf mehr Qualität in der Medienlandschaft wurden enttäuscht. Die Boulevardisierung greift auf alle Medien über, das Nachrichtengeschäft wird zunehmend unseriös. mehr...
Kleiner Bruder gegen großen Bruder
von Daniela Capcarová und Steffen Neumann, Bratislava / Prag
Nach 1989 gingen Tschechien und die Slowakei die ersten Schritte in die Marktwirtschaft noch gemeinsam. Mit der Staatstrennung 1993 wurden sie wirtschaftlich zu Konkurrenten. 20 Jahre später ist die Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft längst vollzogen. Wie stehen beide Volkswirtschaften heute da, welche Reformschritte waren gut und welche Fehler wurden gemacht? mehr...
Geschichte des Kommunismus - mangelhaft
von Annett Müller und Silja Schultheis, Bukarest / Prag
Geschichte des Kommunismus – mangelhaft. So lässt sich der Unterricht in vielen Ländern Osteuropas beschreiben. In Tschechien wird die Geschichte des Kommunismus bislang nur von einigen engagierten Lehrern und Bürgerinitiativen unterrichtet. In Rumänien wird sie zwar seit einem Jahr an Schulen unterrichtet, doch eine große Nachfrage nach dem Wahlfach gibt es nicht – von Seiten der Lehrer. mehr...
Freie und missionarische Presse
von Jan und Katarzyna Opielka und Steffen Neumann, Krakau / Prag
DieTageszeitung „Gazeta Wyborcza“ in Polen und die Wochenzeitschrift „Respekt“ in Tschechien waren als Kinder der Wende von 1989 die ersten Publikationen, in denen unzensierte Texte über die politische Lage erschienen. Das reicht allerdings nicht aus, um 20 Jahre später immer noch am nun freien Markt zu bestehen. Trotzdem haben die Redaktionen ihren Stil beibehalten. mehr...
Mehr Chancen als in London
von Agnieszka Hreczuk, Warschau
Das Jahr 1989 markierte in Polen den Beginn einer wirtschaftlichen Transformation. Wie die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt, hat das Land seine Lektion gut gelernt: Das BIP wächst, die Arbeitslosigkeit liegt unter dem EU-Durchschnitt. Warschau ist zu einer gelobten Stadt für alle Polen geworden und die Warschauer sehen ihre Zukunft eher in ihrer Stadt als im Ausland. Dort gebe es mehr Chancen als in London, sagen sie. mehr...
Roma als Sündenböcke?
Von Dirk Auer und Stephan Ozsváth, Lom / Kunmadaras
In Ungarn hat es erst Anfang August wieder einen Anschlag auf Roma gegeben, bei dem eine Frau starb. Die Kleinstädte, in denen die Gewalt am größten ist, zeichnen sich häufig durch einen besonders hohen rechtsradikalen Wähleranteil aus. Städte wie das bulgarische Lom zeigen indes, dass es auch anders geht: „Bei uns ist es egal, ob Du Rom bist oder nicht“, sagt eine junge Romni. mehr...
Engagement ohne staatlichen Zwang
von Moritz Gathmann und Jan und Katarzyna Opielka, Moskau / Warschau
Seit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regimes in Osteuropa gibt es keinen staatlich verordneten Zwang zum gesellschaftlichen Engagement mehr. Das ging in den 90er-Jahren bis heute immer mehr zurück. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: In Polen etwa ersetzen starke Familienbande die Zivilgesellschaft, in Russland bestimmen heute wieder staatliche Vorgaben das ehrenamtliche Engagement. mehr...
Auch Polen hat Ossis
von Jan und Katarzyna Opielka, Krakau
Von 16 polnischen Wojewodschaften werden fünf, die östlich der Weichsel liegen. In den vergangenen 20 Jahren verschärften sich die Unterschiede zum Teil noch. Doch der Fall des Eisernen Vorhangs und der EU-Beitritt Polens ermöglichten es, das Ungleichgewicht abzumildern. Unzufriedener als ihre Landsleute im Westen des Landes sind die Ostpolen aber nicht. mehr...
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