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1989. 20 Jahre danach - Pressemitteilung 2 Print

Pressemitteilung von n-ost und Renovabis

14. Juli 2009

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Mit einer zweiten Artikelreihe erinnern n-ost und Renovabis
an die Veränderungen im Osten Europas seit der politischen Wende
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BERLIN/FREISING. Mit einer zweiten Artikelreihe zum Thema „1989. 20 Jahre danach“ setzen das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost und das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis ihre Zusammenarbeit im laufenden Jahr fort. Acht neue Beiträge werden ab dem kommenden Mittwoch, 15. Juli 2009, veröffentlicht. Sie widmen sich unter anderem der Frage, wie unterschiedlich die wirtschaftliche Entwicklung seit der Wende in den einzelnen Regionen Ostmitteleuropas – im Fall von Polen sogar innerhalb von Landesgrenzen – verlaufen ist. Außerdem beleuchten sie, wie sich frühere Intellektuelle im neuen System zurechtfinden und welche Rolle westliche Verlage bei der Entwicklung des Boulevard-Journalismus in Osteuropa spielen.

Im ersten Teil der auf insgesamt 16 Artikel angelegten Reihe hatten n-ost-Autoren in Porträts die verschiedenen Lebensperspektiven und Erfahrungswelten zweier Generationen Twens, also 20-Jähriger von 1989 und von heute, eingefangen. In der Fortsetzung weitet sich nun der thematische Fokus. „Ziel der Artikelreihe ist es zu beschreiben, wie sich die einzelnen Länder seit 1989 entwickelt haben und wie verschieden dennoch die Erfahrungen sind, die die Menschen während der Transformation gemacht haben“, teilten Sprecher von n-ost in Berlin und von Renovabis in Freising mit.

Für die Artikelreihe recherchierten n-ost-Autoren in transnationalen Teams in den Ländern des ehemaligen Ostblocks. „Die länderübergreifende Zusammenarbeit von n-ost-Autoren ermöglicht einen vergleichenden Blick, der Ähnlichkeiten genauso wie Ungleichzeitigkeiten und Unterschiede aufdecken soll“, sagte n-ost-Geschäftsführer Matthias Echterhagen. Die aufwändigen Recherchen seien möglich gewesen, weil Renovabis diese finanziell unterstützt habe.

„Die politische Wende von 1989 hat die Geschichte Europas, ja der ganzen Welt nachhaltig verändert“, betonte Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke. Sie habe den Menschen im Osten Europas die langersehnte Freiheit gebracht. Gleichzeitig seien die enormen politisch-sozialen Umbrüche dort nicht folgenlos geblieben: „Bis heute gibt es sehr viele Menschen, die am Rand ihrer Gesellschaften leben“, so Haneke. Gerade auch auf diesen Aspekt verweise Renovabis im Rahmen seines diesjährigen Schwerpunktthemas aus Anlass des Wende-Jubiläums. Die Artikelreihe mit n-ost sei deshalb „hervorragend geeignet, die Entwicklungen in den osteuropäischen Transformationsländern möglichst facettenreich aufzuzeigen“.

Die acht Beiträge der zweiten Artikelreihe werden über den n-ost-Artikeldienst vertrieben. Sie sind außerdem im Internet abrufbar: www.n-ost.de/1989.

Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost führt Medieninitiativen, Journalistinnen und Journalisten aus über 20 Ländern zusammen. Was sie verbindet, ist ein europäischer Blick, der von Ost nach West geht. Im Mittelpunkt steht die Berichterstattung aus und über Osteuropa. Dabei setzen sich n-ost-Mitglieder für eine Stärkung der Medienfreiheit und gegen Begrenzungen der journalistischen Arbeit ein: Das Netzwerk organisiert journalistische Fortbildungen, Fachkonferenzen, Recherchereisen und internationale Medienprojekte. Mit einem Artikel- und Radiodienst beliefert n-ost Hörfunkanstalten und Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ansprechpartner: Matthias Echterhagen
Telefon: 030/259 32 83 18, Fax: 030/259 32 83 24
E-Mail:
Mehr zu n-ost unter www.n-ost.de


Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Das katholische Hilfswerk wurde im März 1993 von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gegründet und hat seinen Sitz in Freising bei München.
Renovabis unterstützt seine Partner bei der kirchlich-pastoralen, sozial-caritativen und zivilgesellschaftlichen Erneuerung im ehemaligen kommunistischen Machtbereich im östlichen Teil Europas. In den 16 Jahren seines Bestehens half Renovabis in 29 Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas bei der Verwirklichung von bislang mehr als 16.000 Projekten mit einem Gesamtvolumen von 470 Millionen Euro.

Ansprechpartner: Burkhard Haneke
Telefon 08161/5309-17, Fax: 08161/5309-44
E-Mail:
Mehr zu Renovabis unter www.renovabis.de