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  • Am Donnerstag, 8. Oktober 2009, möchte ich an folgender Rechercheexkursion teilnehmen (bitte 1. und 2. Priorität angeben):
Medienmacher in der Provinz
Journalistenmorde und Propagandafernsehen – diese Stichworte fallen immer, wenn der Westen über Pressefreiheit in Russland spricht. Doch darin erschöpft sich das Thema keinesfalls. Denn Medienschaffende sind, gerade in einer typischen russischen Millionen-Stadt wie Rostow am Don, vielfältigen Produktionsbedingungen und Abhängigkeiten unterworfen. Wie funktionieren Medien in der Provinz, wer macht sie, wer finanziert sie und wer liest sie?

Zukunft der Energie:
Zwischen Steinkohle und Atomkraft

Auch wenn Russland bei der Energieversorgung weiterhin vorrangig auf seine Öl- und Gasressourcen setzt – die Aufmerksamkeit für alternative Energien und Energieeffizienz aus Kosten- und Umweltschutzgründen wächst. Südrussland bietet für erneuerbare Energieformen gute Voraussetzungen. Die vom Deutsch-Russischen Austausch organisierte Exkursion führt zu Unternehmen, die bereits in dem Sektor arbeiten, sowie zu regionalen Behörden und Umweltorganisationen, die ihre Konzepte vorstellen.

Don Kosaken: Politische Macht
oder historische Dekoration?

Sie siedelten sich im 18. Jahrhundert am Don-Ufer an, waren ursprünglich unabhängig und traten dann in den Dienst der Russischen Armee. Jetzt streben die Urenkel der Kosaken nach der Renaissance ihres früheren Status. Sie sind politisch aktiv, auch in der lokalen Verwaltung, propagieren die Orthodoxie und leben ihre Traditionen. Können sie wirklich zu einer politisch einflussreichen Gruppe werden?

Rostow – Klein Istanbul
Durch die Region von Rostow verläuft die Grenze zwischen Europa und Asien. Über 100 Völker und Nationalitäten leben hier zusammen – eine multikulturelle Gesellschaft, von der man in Deutschland nur zu träumen wagt. Wie ist das Zusammenleben der Nationalitäten geregelt? Welche Konflikte gibt es und wie ist das Verhältnis zwischen den Nationalitäten und der russischen Mehrheitsbevölkerung?

Möglichkeiten ausländischer Unternehmer
in Russland

Ob Bekleidungsfabrikant, Landmaschinenproduzent oder Aluminiumhersteller – zahlreiche Unternehmen sind in der Rostower Region angesiedelt. Die Exkursion führt zu russischen und internationalen Unternehmen und geht auf Besonderheiten des Investitionsstandortes ein.

Das Gebiet Krasnodar: eine der reichsten Regionen Russlands  
Das Gebiet Krasnodar ist eine der hochentwickelsten und reichsten Regionen Russlands. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in Sotschi 2014 auf Hochtouren. Geplant sind u.a. Gespräche mit Abgeordneten der Stadt Krasnodar über die Olympischen Spiele in Sotschi sowie mit Medienvertetern.

Antike Peripherie Europas: Auf den Spuren der Griechen und Skythen
Wo der Don ins Asowsche Meer mündet, haben antike Griechen und die Reiternormaden der Skythen und Sarmaten schon vor mehr als tausend Jahren ihre Spuren hinterlassen. Die Exkursion führt zu den archäologischen Ausgrabungsstätten von Tanais und in die Stadt Asow, dessen Museum eine umfangreiche Sammlung von Skythengold beherrbergt.
  • Am Freitag, 9. Oktober 2009, möchte ich an folgendem Workshop teilnehmen (bitte 1. und 2. Priorität angeben):
Twitter, Blogger und Communities
Web 2.0 im Journalismus
Ausbilder: Mark Rendeiro (Blogger, Amsterdam: www.citizenreporter.org)

Schnelle Fragen, schnelle Antworten
Das Korrespondentengespräch im Radio
Ausbilder: Peter Kapern (Deutschlandfunk, Redaktionsleitung Innenpolitik, Köln)

Eine Nachricht – drei Kanäle
Crossmedia für Redakteure und Korrespondenten
Ausbilder: Ingo Mannteufel (Deutsche Welle, Hauptabteilungsleiter Osteuropa. Leiter Russische Redaktion, Bonn)

Wie gut müssen bewegte Online-Bilder sein?
Grundlagen des Videojournalismus
Ausbilderin: Matthias Sdun (Videojournalist, Geschäftsführer freeeye.tv, Hamburg)

Das Kino im Kopf in Gang setzen
Die Printreportage
Ausbilder: Katrin Kraus (Katholische Universität Eichstätt)

Pflicht oder Kür?
Ethik, Recherche und investigativer Journalismus
in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Austausch
Ausbilder: Grigori Pasko (Umweltjournalist, Moskau)

Eine Kamera macht keine Bilder
Fotografie
Ausbilderin: Dagmar Schwelle (Fotoagentur laif, Berlin)
  • Am Sonnabend, 10. Oktober 2009, gibt es um 10 Uhr die Möglichkeit, an einer alternativen Stadtführung teilzunehmen: Rostow als mulitkulturelle Stadt – über Kathedrale, Moschee, Synagoge und Marktplatz bis zum Don.
  • Visum
Die Teilnehmer organisieren sich selbst ein Visum für die Russische Föderation. Es kann bei diversen auf Osteuropa spezialisierten Reisebüros beantragt werden (Preis: ca. 50 bis 70 Euro, Vorlaufzeit etwa 4 Wochen, schnellere Bearbeitung gegen Aufpreis). Nötig ist ein drei Monate über die Reise hinaus gültiger Reisepass und eine Auslandskrankenversicherung.

  • Anreise
Die Teilnehmer tragen die Kosten für die Anreise selbst. Lufthansa fliegt ab Frankfurt direkt nach Rostow, Aeroflot über Moskau. Von Moskau nach Rostow fliegt auch die russische Fluggesellschaft S7.


  • Übernachtung

Die Konferenz beginnt am Mittwoch, 7. Oktober 2009, um 18 Uhr und endet am Sonntag, 11. Oktober 2008, um 14 Uhr. Im Teilnehmerbeitrag sind vier Übernachtungen enthalten. Die Unterbringung erfolgt in Zweibett-Zimmern.

Ich benötige einen Übernachtungsplatz für folgende Nächte:

  • Teilnahmebeitrag
Den Teilnahmebetrag überweise ich unmittelbar nach Erhalt der Teilnahmezusage unter dem Stichwort: KONFERENZ ROSTOW auf das Konto des n-ost e.V. bei der
Commerzbank Berlin-Westend ,
Konto-Nr. 721246700
, BLZ: 10040000
(IBAN DE061004 0000 0721 2467 00 // BIC COBADEFFXXX).
Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die Organisation der Konferenz in Rostow verwendet.
  • Teilnahmebedingungen
In Rostow stehen 80 Plätze für engagierte Journalisten aus ganz Europa zur Verfügung. Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch, englische Beiträge werden übersetzt. Die Teilnehmerauswahl erfolgt nach Eingangsdatum der Anmeldung und der Qualität des Motivationsschreibens.
Wir erwarten von den Teilnehmern, dass sie am gesamten Konferenzprogramm teilnehmen und anschließend einen journalistischen Beitrag für die Konferenz-Dokumentation einreichen.

Die Anmeldung gilt erst nach Eingang der Überweisung. Ist die Zahlung nicht bis zum 15. September erfolgt, verfällt der Anspruch auf Teilnahme und der Platz wird an einen Nachrücker vergeben. Bei einer Absage nach dem 15. September wird der Teilnehmerbeitrag nicht erstattet, es kann aber eine Ersatzperson benannt werden.

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