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Über den eigenen Schatten Drucken

-- Presseinformation von n-ost und Renovabis --

1. Juli 2010

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Über den eigenen Schatten

Eine Artikelreihe von n-ost und Renovabis berichtet in acht Reportagen von Versöhnungsprozessen in Mittel- und Osteuropa
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BERLIN/FREISING. Zum dritten Mal setzen das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost und das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis mit einer gemeinsamen Artikelreihe ein Signal für ein differenzierteres Osteuropabild. Von Juli bis September 2010 illustrieren n-ost-Korrespondenten in acht Beiträgen das Renovabis-Jahresmotto „Alle sollen eins sein: Miteinander Handeln im Osten Europas“. In ihren Reportagen, Interviews und Features berichten sie aus ganz unterschiedlich gelagerten Konflikt- und Spannungsfeldern der Gesellschaften in Mittel- und Osteuropa. Erstmals werden die Artikel auch im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit der Passauer Neuen Presse veröffentlicht.

Informationen über die Kooperation von n-ost und Renovabis finden Sie hier


BOSNIEN-HERZIGOWINA: Frauen in Banja Luka setzen sich für Versöhnung ein

Die Republika Srspka ist der serbische Landesteil von Bosnien-Herzegowina. Die Enklave wurde mit dem Friedensabkommen von Dayton 1995 anerkannt. Bis heute fällt die Aufarbeitung von Krieg und Vertreibung schwer. Die Muslimin Sajma Gajetic versucht, ein Zeichen zu setzen: Sie gründete in der Hauptstadt Banja Luka einen Verein, der unter anderem einen Spielplatz gebaut hat – für die Kinder aller Ethnien.

Von n-ost-Korrespondentin Veronika Wengert, Banja Luka.

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UNGARN: Freiwillige bauen Roma-Häuser auf

Es war eine Hinrichtung: Im Februar 2009 töteten Unbekannte in dem kleinen ungarischen Dorf Tatárszentgyörgy südlich von Budapest den 27-jährigen Róbert Csorba und seinen fünfjährigen Sohn Robika. Erst zündeten die Täter der Familie das Haus über dem Kopf an. Dann erschossen sie Vater und Sohn, die vor den Flammen flüchteten. Der Internationale Bauorden, der DFB und ungarische wie deutsche Roma-Organisationen wollten ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Alltagsrassismus in Ungarn. Sie bauen der Familie ein neues Haus neben der verkohlten Ruine am Stadtrand. Nicht allen gefällt das. Versöhnung – das bedeutet, einen langen Weg zu gehen.

Eine Reportage von n-ost-Korrespondent Stephan Ozsváth, Tatárszentgyörgy.

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SLOWAKEI: Versöhnung statt Konfrontation zwischen Ungarn und Slowaken

Katarina Abrahamova und Beata Bartosova kommen aus der slowakischen Grenzstadt Dunajska Streda, dem Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei. Beata ist Slowakin, Katarina gehört der ungarischen Minderheit an. Die beiden Freundinnen sehen einen Trend zur Versöhnung zwischen beiden Volksgruppen in der Slowakei – populistischer Hetze zum Trotz.

Eine Reportage von n-ost-Korrespondentin Daniela Capcarova, Prag.
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