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Über den eigenen Schatten


TSCHECHIEN: Roma-Leben im Comic-Format Print
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Die Roma sind mit zehn Millionen Menschen die größte Minderheit in der EU – trotzdem gelingt ihre Integration kaum. Auch in Tschechien ist die Lage prekär: Laut einer EU-Studie fühlen sich Roma dort besonders diskriminiert. Die gerade in Prag erschienene Comic-Trilogie „Roma-Geschichten“ („O pribjehi“) wirbt für mehr Verständnis. Sie porträtiert drei Roma aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Auch die 21-jährige Keva hat sich mit ihrer Familie, ihren Ängsten und Sehnsüchten im Comic-Format abbilden lassen. Die junge Frau glaubt nicht an eine Versöhnung zwischen Tschechen und Roma – und leistet unbewusst doch einen großen Beitrag dazu.

Eine Reportage von n-ost-Korrespondentin Barbara Breuer, Prag.
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SLOWAKEI: Versöhnung statt Konfrontation zwischen Ungarn und Slowaken Print
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 Katarina Abrahamova und Beata Bartosova kommen aus der slowakischen Grenzstadt Dunajska Streda, dem Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei. Beata ist Slowakin, Katarina gehört der ungarischen Minderheit an. Die beiden Freundinnen sehen einen Trend zur Versöhnung zwischen beiden Volksgruppen in der Slowakei – populistischer Hetze zum Trotz.


Eine Reportage von n-ost Korrespondenten Daniela Capcarova, Bratislava.
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UNGARN: Freiwillige bauen Roma-Häuser auf Print
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Es war eine Hinrichtung: Im Februar 2009 töteten Unbekannte in dem kleinen ungarischen Dorf Tatárszentgyörgy südlich von Budapest den 27-jährigen Róbert Csorba und seinen fünfjährigen Sohn Robika. Erst zündeten die Täter der Familie das Haus über dem Kopf an. Dann erschossen sie Vater und Sohn, die vor den Flammen flüchteten. Der Internationale Bauorden, der DFB und ungarische wie deutsche Roma-Organisationen wollten ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Alltagsrassismus in Ungarn. Sie bauen der Familie ein neues Haus neben der verkohlten Ruine am Stadtrand. Nicht allen gefällt das. Versöhnung – das bedeutet, einen langen Weg zu gehen.

Eine Reportage von n-ost Korrespondent Stephan Ozsváth, Tatárszentgyörgy. Bei Interesse an dieser Geschichte melden Sie sich bitte unter
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